10-Tage Costa Rica Rundfahrt

10-Tage Costa Rica Rundfahrt

Sonnenuntergang nahe Liberia

Das perfekte Motorradabenteuer für alle offroad Enthusiasten. Auf Offroadpisten und auf ausgebauten Straßen fahren wir durch endloses Grün des Regenwaldes, vorbei an saftigen Weiden an den Hängen zum Teil aktiver Vulkane und hinauf bis zu 3.500 m Höhe. Es geht hinunter in das tropische Klima der Karibik und hinüber an die heißen Pazifikstrände. Costa Rica ist ein Land, das nicht vielfältiger sein könnte. Nicht zu vergessen die unglaubliche Vielfalt, der Tier- und Pflanzenwelt, welche in den zahlreichen Nationalparks geschützt werden.

 

1. Tag:

Wir verlassen San José gegen 8:00 Uhr in westlicher Richtung. Nach ca. 15 km erreichen wir die kleine Stadt Ciudad Colón. Kurz danach beginnt sich die kleine Landstraße, an den westlichen Ausläufern der Cordiliera Central hinaufzuschlängeln. Auf den nächsten 20 km folgt eine Kurve auf die andere, und vor lauter Fahrspaß vergisst man fast, die traumhaften Ausblicke über das Valle Central mit den dahinterliegenden Vulkanen zu genießen. Auf dem höchsten Punkt der Tour (ca. 1.600 m) erreichen wir die malerische Stadt Puriscal, die, auf einem schmalen Bergrucken gelegen, einen tollen Rundumblick bietet. Kurz hinter der Stadt endet die geteerte Straße und der Offroadspaß beginnt! Von diesem Punkt aus können wir Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen.

Von fantastischen Ausblicken über den dampfenden Regenwald, trockene Weideflächen, bis hin zu den weißen Sandstränden des Pazifiks, führt uns diese Tour in das Herz Costa Ricas. Das Etappenziel des Tages ist das Hotel Villas Romaticas in Manuel Antonio, einem der beliebtesten Touristenziele des Landes, welches nicht für seinen Nationalpark (einem der ältesten des Landes), sondern auch für seine Traumstrände berühmt ist. Am späten Nachmittag finden wir wahrscheinlich noch etwas Zeit diese, Strände zu genießen. Nach einem guten Abendessen können wir uns dann in das bunte Nachtleben Manuel Antonios stürzen.

 

2. Tag:

Es gilt früh aufzustehen, damit wir sowohl den Nationalpark Manual Antonio besichtigen können, sowie auch noch ein bisschen den Stand genießen können. Vor dem Mittagessen geht es dann weiter zu unserem heutigen Etappenziel Puerto Jimenez einen Wildwest Städtchen auf der Halbinsel Corcovado einem der artenreichsten Gebiete der Welt.

Wir fahren entlang der Küste in Richtung Süden, mit Sandstränden zu unserer rechten, und der mächtigen Kordiliere zu unserer linken. Nach ca. einer Stunde erreichen wir dann Dominical, einem coolen Surfer Dorf mit einem palmengesäumten dunklen Sandstrand. Hier werden wir im Tortilla Flat unter Palmen zu Mittag essen. Es geht weiter auf der Costanera Richtung Palmar Sur. Die Küstenstraße wird jetzt immer kurviger, der Küstenregenwald immer grüner. Bei Uvita biegen wir von der Küstenstraße ab und besuchen, für eine erfrischende Abkühlung, die Uvita Wasserfälle, und werden in dem Naturpool Gelegenheit haben ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Wir fahren dann zurück zur Küstenstraße und werden bei Palmar Sur den Rio Grande überqueren. Hinter der Brücke biegen wir in Richtung Sierpe ab, und überqueren auf einem schwimmenden Stahlbehälter den Rio Sierpe. Hier machen die großen Aras mit ihrem Krächzen und den bunten Federkleidern auf sich aufmerksam. Wir fahren jetzt am Rande eines Nationalparks entlang. Die Vegetation links und rechts der Lehmpiste wird immer dichter. Bei Rincon stoßen wir auf die Asphaltstraße, vor uns liegt der paradiesische Golfo Dulce. Auf der gut ausgebauten Landstraße fahren wir zu unserem Tagesziel Puerto Jimenez.

 

3. Tag:

Nach einem langen Fahrtag haben wir die Möglichkeit am Strand auszuspannen, oder über eine anspruchsvolle Offroadpiste die kleine Ortschaft Carate zu besuchen. Die Piste windet sich durch sehr hügeligen Küstenregenwald. Sicher werden wir Brüllaffen, Waschbären, Tukane und Aras sehen.

Nach einer frühen Mittagspause am Strand fahren wir die gleiche Strecke zurück bis Rincon. Hier folgen wir der Asphaltstraße und fahren über eine schlaglochübersäte, extrem kurvenreiche Strecke zurück auf die Panamerikana. Riesige Ölpalmenplantagen, Sekundärwälder und Ananasplantagen wechseln entlang unserer Fahrstrecke. Die Panamerikana folgt in diesem Bereich dem Lauf des Rio General, einem der größten und längsten Flüsse Costa Ricas. Am späten Nachmittag erreichen wir San Isidro el General, eine der größeren Städte Costa Ricas.

Die Stadt hat trotzdem einen gewissen Charme, der durch die ländlich geprägte, arbeitsame Bevölkerung erzeugt wird. Das Herz bildet in solchen Städten immer die Plaza, der zentrale Park. Wir fahren noch einige Kilometer weiter und werden in San Gerado de Rivas übernachten. Dieser kleine Ort bildet das Ausgangslager für die Besteigung des Cerro Chirripo, des mit 3.812 m höchsten Berges Costa Ricas. Im alpinen Ambiente können wir am Abend die Aquas Thermales besuchen.

 

4. Tag:

Den Höhepunkt dieses Tages bildet die Überquerung des Cerro de la Muerte, des Todespasses. Sind dort vor hundert Jahren noch Ochsen und Knechte an Erschöpfung gestorben, so können wir heutzutage mit unseren Motorrädern diese Fahrt über die höchste Stelle der gesamten Panamerikana vollauf genießen. Die Route führt uns über die Bergkämme der Cordillera de Talamanca auf 3.500 Meter. Manchmal haben wir einen Blick wie aus der Flugzeugperspektive, und mit etwas Glück können wir sowohl die pazifische wie auch die atlantische Küstenlinie erkennen.

In weiten Kurven durchfahren wir diese Hochlandzone. Hier dominieren Bambus, Eichen und Bromelien die Vegetation. Eine Fahrstunde später erreichen wir Cartargo die alte Hauptstadt. Die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles und die Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol bilden die touristischen Anziehungspunkte. Ebenso wie San Isidro versprüht Cartargo einen ländlichen Charme. Wir durchqueren die Stadt und fahren durch Gemüse und Kaffeeplantagen zu unserem Tagesziel Orosi am Chachi Stausee.

 

5. Tag:

Wir verlassen Orosi auf gut ausgebauten Landstraßen westwärts. Nach ca. 20 km biegen wir dann auf eine kleine Landstraße ein, die kurz darauf beginnt, sich an den Hängen des Irazú Vulkans hinaufzuschlängeln. Wir passieren verschiedene Vegetations- und Klimazonen, vorbei an Viehweiden, Pferdekoppeln und Feldern mit verschiedenen Gemüsesorten. Auf etlichen Kilometern folgt nun eine Kurve der anderen, während die Luft zunehmend dünner, und die Temperaturen kühler werden.

Wir können mit unseren Motorrädern bis auf den höchsten Punkt des Kraterrandes fahren, von wo sich (gutes Wetter vorausgesetzt) ein atemberaubender Ausblick über den Krater und seiner grünen Lagune im Inneren, sowie über das Valle Central und die benachbarten Vulkane und Bergketten bietet. Nach einem Besuch des Informationszentrums geht es dann zu unserem nächsten Ziel, dem Vulkan Turrialba.

Auf unbefestigten Straßen fahren wir durch Gemüsefelder und Viehweiden. Ab einer Höhe von 2.500 m treffen wir dann immer mehr auf Nebelwaldgebiete mit ihrem typischen Bromeliengewächsen. Auf einer steinigen Piste nähern wir uns dem Krater. Innerhalb des Kraters sehen wir verschiedene Stellen an denen Dampf und Aschewolken aufsteigen. Es riecht nach Schwefel und faulen Eiern. Aus 3.300 m geht es abwärts nach Turrialba, der Stadt am Fuße des Vulkans.

Wir haben die Wahl, über eine Asphaltstraße mit Dutzenden Serpentinen und Schlaglöcher, oder auf einer anspruchsvollen Offroadpiste ins Tal zu fahren. In Turrialba nehmen wir die gut ausgebaute Landstraße, die uns auf kurvenreicher und hügeliger Strecke durch attraktive Landschaften in Richtung Norden nach Siquieres fuehrt. Die Landschaft wird jetzt flacher, und wir fahren mit unseren Motorrädern entlang der Nationalstraße32 vorbei an riesigen Ananas- und Bananenplantagen. Ab Guapiles sehen wir immer weniger dieser Plantagen, jetzt dominieren Viehweiden das Landschaftsbild. Während in den Höhenlagen der Vulkane Milchwirschaft mit europäischen Rassen betrieben wird, finden wir im heißen Flachland ausschließlich afrikanische Fleischrinder. Nach ca. 40 km erreichen wir unser Tagesziel El Virgen.

 

6. Tag:

Unser Tagesziel ist der mächtige Arenal Vulkan im Norden des Landes, der an dem gleichnamigen künstlichen Stausee liegt. Nachdem wir in den ersten Tage sehr lange Fahrstrecken hatten, liegt unser heutiges Tagesziel nicht allzu weit entfernt. Dadurch haben wir mehr Zeit, verschiedene touristische Highlights anzusteuern. Sollte der Himmel unbewölkt sein, so werden wir dem Vulkan Poas mit seinem hellblauen, heißen Kratersee einen Besuch abstatten. Oder wir werden über eine gut ausgebaute kurvige Höhenstraße zu den atemberaubenden Wasserfallgärten von La Paz weiterfahren.

Nach einem guten Mittagessen können wir auf kleinen Pfaden die insgesamt 5 Wasserfälle besichtigen und genießen von verschiedenen Plattformen traumhafte Ausblicke. Außerdem werden wir die zum Gelände gehörende und weltweit größte Schmetterlingsfarm, den Orchideengarten und einen kleineren Zoo mit einheimischen Tierarten in recht großen Naturgehegen besichtigen. Am späten Nachmittag gelangen wir dann über eine andere, nicht weniger schöne Route, zurück nach La Fortuna zum Los Lagos Resort. Je nach Laune können wir noch die La Fortuna Wasserfälle besuchen, oder aber innerhalb der großen Anlage in Warm- und Kaltwasserbecken entspannen. Wer noch Energie zum Wandern hat, kann auf den ausgedehnten Wanderwegen den Vulkanhang besichtigen.

 

7. Tag:

Nach dem Frühstück verlassen wir La Fortuna westwärts und fahren auf kleinen Landstraßen entlang des Ufers des Arenal Sees. Am westlichen Ende des Sees erreichen wir die kleine Stadt Tilarán, die auf einem Höhenzug der gleichnamigen Kordiliere liegt. Zu unserem Tagesziel, dem ca. 100 km weiter westlich gelegenen Tamarindo, können wir über verschiedene Routen gelangen, wahlweise über geteerte Landstraßen (inklusive einem Abschnitt der Panamerikana), oder über Schotterpisten.

Auf unserem Weg nach Tamarindo werden wir die Llanos del Cortez Wasserfälle besuchen. Aus der trockenen Ebene stürzt das Wasser des Rio Portrero in eine Senke, und verwandelt diese in ein immergrünes Paradies. Wasserfall, See und Sandstrand bieten einen atemberaubenden Anblick. Der See bietet uns die Gelegenheit, in dieser superheißen Gegend Abkühlung zu finden. Am frühen Nachmittag fahren wir dann weiter zu unserem Tagesziel Tamarindo.

 

8. Tag:

Wieder erwartet uns eine fahrtechnische Abwechslung. Ein Fahrtag vom Norden der Halbinsel Nicoya zur Südspitze nach Montezuma. Es geht auf staubiger Schotterpiste der Küste entlang. Uns erwarten viele Fluss– und Bachdurchfahrten. Ist das Gelände am Anfang der Strecke noch relativ flach, so wird es ab Samara immer hügeliger. Es bieten sich fantastische Ausblicke auf das offene Meer, auf die innländischen Hügelketten und auf Dutzende Strände in allen Farben.

Vor Santa Teresa endet der Weg und wir haben die Möglichkeit über eine ausgewiesene Strandstraße am Meer entlangzufahren. Wir entspannen von diesem langen und anstrengenden Fahrtag und genießen den Sonnenuntergang in einem Strandrestaurant. Kurz nach Sonnenuntergang fahren wir dann zu unserer Unterkunft nach Montezuma..

 

9. Tag:

Da wir heute einen kürzeren Fahrtag haben, besteht die Möglichkeit den Vormittag individuell zu gestalten. Wer Lust hat, kann in einem kurzen aber steilen Aufstieg zu Fuß den imposanten Montezuma Wasserfall besuchen, oder einfach ein paar Stunden am Strand oder am Hotelpool verbringen.

Gegen Mittag setzen wir uns dann auf unsere Motorräder und durchqueren die Halbinsel von West nach Ost. Unsere Fahrstrecke auf einer abwechslungsreichen Asphaltstraße führt uns durch landwirtschaftliches Gebiet und einige große Mangoplantagen. In Paquera verladen wir dann unsere Motorräder auf der Fähre und setzen nach Puntarenas über. Danach geht es weiter an der Küste entlang in Richtung Norden. Circa 20 km hinter Puntarenas verlassen wir die Küstenstraße und wechseln auf eine kleine Landstraße, die uns in die kleine Ortschaft Miramar führt.

Von hier sind es noch einmal 6 km auf einer kleinen Landstraße, die sich in vielen Schleifen an einer Bergflanke emporwindet. Gegen 15 – 16 Uhr haben wir dann unser Tagesziel, das malerisch gelegene Berglodge Hotel Vista Golfo, erreicht. Wer noch nicht hatte für heute, kann sich nach einer kurzen Pause wieder in den Sattel schwingen und auf zahlreichen Schotterpisten die wunderschöne Berglandschaft der Umgebung erkunden. Sofern es wolkenfrei ist, können wir bei unserem gemeinsamen Abendessen einen atemberaubenden Sonnenuntergang mit Blick über den Pazifik genießen.

 

10. Tag:

Der Tag startet mit einer costa-ricanischen Spezialität, einer Canopytour durch die Baumkronen des Nebelwaldes rund um unser Hotel. Wir werden an insgesamt 21 Stahlseilen hinabgleiten. Diese führen von Baumkrone zu Baumkrone, überspannen zum Teil aber auch ganze Täler-eines der Kabel hat eine Länge von 700 Metern. Es gehört schon etwas Mut zu diesem Abenteuer, dafür kann man den Nebelwald aus einer ganz neuen, faszinierenden Perspektive kennenlernen.

Nach dem Mittagessen treten wir dann den Rückweg nach San José an. Wenn das Wetter und unsere Lust es erlauben, können wir hierfür einen Großteil der Strecke auf Schotter- und Lehmpisten zurücklegen, die sich entlang der westlichen Flanke eins gewaltigen Massivs entlangschlängeln. Für diese Variante ist jedoch eine gute Portion Offroaderfahrung empfehlenswert. Alternativ gibt es eine Strecke, die uns ausschließlich über geteerte Straßen führt.

 

Fotoalbum:

Fernsicht auf den Pazifischen Ozean

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