Die ganze Geschichte

Über Wild Rider—Die ganze Geschichte

Mitte der 90’er Jahre eröffnete Thomas Brennenstuhl, der deutsche Gründer von Wild Rider das Hotel Ritmo del Caribe in San José. Da mehr und mehr Hotelgäste nach einer Möglichkeit fragten Motorräder auszuleihen, kaufte er seine ersten Suzuki DR250 und DR350, um diese Nachfrage zu befriedigen. Da das Geschäft schnell wuchs musste natürlich ein Mechaniker her, der in Form des rumänischen Schraubers namens “Coco” gefunden wurde. Coco tauchte eines Tages plötzlich im Hotel auf und fragte nach Arbeit, “am liebsten was mit Motorrädern”, denn da sei er fit. Und da hatte er recht, konnte er doch Motoren mit verbunden Augen auseinander- und wieder zusammenbauen. Sein großes Problem war jedoch der Liebeskummer, denn die Freundin war in Rumänien geblieben. Nachdem er darauf hin einige Monate mehr Geld für Telefonate ausgegeben hatte, als er überhaupt verdienen konnte, kapitulierte er schließlich vor seinen Gefühlen und kehrte in sein Heimatland zurück.

Nach einigen weniger guten Mechanikern (um es freundlich auszudrücken), beschloss Thomas schließlich sich selber um die Wartung der Fahrzeuge zu kümmern und statt dessen Hilfe für das Büro zu suchen. Diese tauchte genauso überraschend wie zum richtigen Zeitpunkt in Person von Thorsten auf, der in 2002 zufällig als Gast im Ritmo del Caribe übernachtete. Da er motorradbesessen ist, fielen ihm natürlich die vor dem Hotel geparkten Motorräder ins Auge. Auf die Frage, ob er sich eines davon ausleihen könne, teilte ihm der Rezeptionist des Hotels mit, diese seien leider alle für den nächsten Tag reserviert. Es sei nur noch ein Motorrad frei, aber das habe Vergaserprobleme und der Mechaniker sei krank. Nur wenige Minuten später saß Thorsten vor dem Hotel und baute persönlich den Vergaser auseinander (und erfolgreich wieder zusammen) und konnte so am nächsten Tag auf große Tour gehen.

Während dieser 2 Wochen verliebte er sich nicht nur in dieses wunderbare Land sondern kam während vieler Stunden auf dem Motorrad auch ins Grübeln. Er dachte an seinen Job in Deutschland, der ihm nicht sonderlich Spaß machte, an die langen Winter Mitteleuropas und an seinen fast vergessenen Jugendtraum, eines Tages eine Motorradvermietung in Lateinamerika zu eröffnen. Und so fragte er an seinem letzten Tag Thomas eher spaßhaft, ob dieser nicht einen Partner für das Geschäft suche. Da der Fahrzeugbestand mittlerweile auf 20 Maschinen gewachsen war konnte Thomas einen Partner gut gebrauchen. Und da die Chemie zwischen den beiden auch noch stimmte, trotz der Tatsache dass einer ein ganzer Schwabe und der andere ein überzeugter Hesse ist, kündigte Thorsten kurzerhand seinen Job in Deutschland und ist seit Januar 2003 Teil des Wild Rider Teams.

Wie es weiterging—Wild Rider Autovermietung:

In den 90’er Jahren war es in Costa Rica nahezu unmöglich, einen Allrad-PKW zu einem halbwegs erträglichen Tarif zu mieten. Und auch heute noch verlangen viele Vermieter in der Hauptsaison Preise, die jenseits von Gut und Böse sind und die oft in Form von versteckten Zusatzkosten entstehen.

So entschieden wir uns, dass Motorradgeschäft durch günstige Allrad-PKWs zu einem fairen Mietpreis zu ergänzen und kauften Ende der 90’er Jahre unsere ersten Suzuki Samurai. Mit dem zunehmenden Erfolg der Autovermietung, konnten wir unsere Flotte bald durch die moderneren und etwas größeren Daihatsu Terios erweitern. Diese extrem zuverlässigen Fahrzeuge werde durch uns zusätzlich für die schlechten costaricanischen  Straßenverhältnisse modifiziert. Die etwas zu schwachen Serienstoßdämpfer tauschen wir gegen härtere Federbeine aus und anstelle der normalen Straßenbereifung ziehen wir spezielle Geländereifen auf.

Heue haben wir über 50 PKW in unserer Allradflotte. Während unsere Fahrzeuge immer bestens gewartet sind und immer mit sehr guten Reifen ausgestattet sind, ist es und trotzdem möglich geblieben nach wie vor sehr günstige Mietpreise beizubehalten.

Wild Rider heute:

Mit dem stetigen Ausbau der Fahrzeugvermietung bezogen wir in 2003 ein neues, größeres Büro auf dem Paseo Colón. Unsere Kunden können ihr Fahrzeug hier übernehmen, oder es sich kostenlos zu einem Hotel innerhalb San José’s anliefern lassen. Gegen eine kleine Gebühr, können wir Fahrzeug auch zum Flughafen oder andere Orte außerhalb San José’s anliefern.

Die Wartung und Reparatur aller unserer Fahrzeuge erfolgt ausschließlich in unserer eigenen Werkstatt. Dies garantiert, dass die Fahrzeuge immer im perfekten Zustand vermietet werden. Thomas selbst überwacht alle Arbeiten unserer drei Mechaniker und kann hierfür auf eine 35-jährige Erfahrung als Mechaniker zurückgreifen. Während unsere ersten Motorräder 1997 noch unter freiem Himmel gewartet wurden, haben wir heute ein modern eingerichtete Werkstatt.

Unser Service:

Wir vermieten nicht nur Motorräder und Autos, sondern legen großen Wert darauf, Euch in Ruhe zu beraten, wie ihr Euren Costa Rica Urlaub am besten gestalten könnt. Wir nehmen uns gerne Zeit mit euch zu planen, welche Regionen und Sehenswürdigkeiten zu welcher Jahreszeit am besten sind und geben Tipps für Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten. Wir bieten ebenfalls komplette Gruppenpakete an inkl. technischem Begleitfahrzeug, Gepäcktransport, Hotelreservierungen und Freizeitaktivitäten (Wildwasserfahrten, Ultraleichtfliegen, Wanderungen durch die Nationalparks, Reiten etc.).

Unsere Tarife für die Fahrzeugmietung sind all-inclusive. Das bedeutet, wir arbeiten nicht mit versteckten Kosten und Zusatzgebühren. Ihr zahlt nur das, was auch im Angebot steht. Keinen Pfennig mehr!


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